Erster Spatenstich
Solarstrom von der Kasberger Höhe

- Vor der Kulisse der Verpächter der betroffenen Grundstücke, zum größten Teil Grünland, rammten Gräfenbergs Bürgermeister Ralf Kunzmann, Landrat Hermann Ulm, Energiemanager Dominik Bigge und Anumar-Geschäftsführer Markus Brosch den Spaten in den steinigen Boden.
- Foto: Rolf Riedel
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Nur einige hundert Meter vom Kasberger Windrad entfernt wurde der symbolische erste Spatenstich für den Solarpark Walkersbrunn II und III vollzogen. Pächter, Bauherr und Betreiber ist die Firma Anumar aus Ingolstadt, die schon den Solarpark Walkersbrunn I mit 7.220 kWp errichtet hatte. Nun sollen ca. 50.000 PV-Module dazu kommen mit einem jährlichen Stromertrag von ca. 21 GWh, mit denen mehr als 5.000 Haushalte versorgt werden können. Rund 16.000 Tonnen COÇ Emissionen sollen so vermieden werden.
Landrat Hermann Ulm freute sich in seinem Grußwort insbesondere über einen Baubeginn ohne die anderswo häufigen Proteste. Vielleicht habe das etwas mit der Bürgerbeteiligung zu tun, die ab Inbetriebnahme vorgesehen ist. Zur Eröffnung soll es einen „Tag des offenen Solarparks“ für interessierte Bürgerinnen und Bürger geben. Gräfenbergs Bürgermeister Ralf Kunzmann sieht als Vorteile für die Kommune, dass die Gewerbesteuer bleibe vor Ort bleibt und einzelne Gewerke an regionale Unternehmen vergeben werden. Die tatsächliche Versiegelung der Fläche betrage weniger als 1%. Die Investitionskosten werden etwa 10 Mio Euro betragen.
Rolf Riedel
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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