Der Garten im Sommer
Insektenbuffet – Ein bleibendes Geschenk im Garten

- Foto: Sabine Büssert
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Das Trampolin hat ausgedient, wir haben also eine Fläche mit etwa 3m Durchmesser (rund 7 m²) im Garten „übrig“, da unser Trampolin nicht auf dem Rasen stand. Und jetzt? Jetzt machen wir daraus ein Beet mit insektenfreundlichen Stauden, die über einen möglichst langen Zeitraum Blüten und damit Nahrung bieten. Zusätzlich Unterschlupf und – nicht zu vergessen – einen hübschen Anblick für die Menschen bieten soll. Schließlich kann man nicht nur Insektenfreundlichkeit fordern, sondern sollte selbst dazu etwas beitragen. Der Ausblick aus dem Home Office wird dadurch zusätzlich aufgewertet. Also einen Beratungstermin vereinbaren und mit Foto der Unkrautfläche zum Staudengärtner.

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Dort die relevanten Fragen beantwortet (Lehmboden, vollsonnig, nur ein Baum in der Nähe, der morgens die ersten Stunden Schatten wirft, wenig Zeit für Pflanzenpflege…). Und dann geht es los. Der Fachmann rät zu 5 Pflanzen pro m². Nach etwa 45 min sind die Pflanzen zusammengestellt.

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Robuste Sorten von Steinquendel, Schafgarbe, Reitgras, Storchschnabel, Flockenblume, Glockenblume, Sonnenhut, Fette Henne, Ehrenpreis und Pfingstrose sind ausgesucht, bezahlt und im Kofferraum verstaut. Dazu noch ein Sack mit Hornspänen, die gerade im Lehmboden als Dünger für den Anfang geraten werden. Viele gute Ratschläge gab es umsonst dazu. Besonders was die Pflege betrifft. Und das hält sich (scheinbar) in Grenzen. Rückschnitt reicht einmal im Frühjahr, Man kann manche nach der Blüte zurück schneiden, so dass sie nochmal blühen, muss man aber nicht. Klingt überschaubar und mit einem Vollzeitjob vereinbar.
Jetzt erstmal das Beet vorbereiten
Tags darauf wird zuerst das Unkraut entfernt und der Boden etwas aufgelockert. Ein paar Akeleien und die Elfenblume dürfen bleiben. Die weiteren Aktionen müssen wir verschieben, weil ein Gewitter uns aus dem Garten verscheucht.

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Am Muttertag kommen die Pflanzen in die Erde
Am Sonntag ist es dann soweit. Das Beet soll fertig werden. Es sollen also alle Pflanzen in die Erde. Glücklicherweise haben wir uns vom Fachmann einen Pflanzplan erstellen lassen.

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Das Beet wir zuerst mit Schnüren in 9 Felder unterteilt, dann werden die Pflanzen laut Plan darauf abgestellt. Wir betrachten das Arrangement aus verschiedenen Blickwinkeln, korrigieren nur minimal, wenn die Wirklichkeit sich nicht ganz so darstellt wie im Plan. Danach kann es losgehen. In jedes Pflanzloch eine ordentliche Menge Hornspäne und die Pflanze, das Angießen können wir uns sparen, es nieselt schon wieder, als wir fertig sind.

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Am nächsten Tag sorgt ein ausgiebiger aber schön gleichmäßiger Regen für ausreichend Feuchtigkeit. So kann das mit der Pflanzenpflege weitergehen, wenn es nach mir geht. Ein Unkrautschaf zum Ausleihen wäre noch toll (also ein Schaf, das ganz brav nur Unkräuter frisst – man wird ja noch träumen dürfen). Jetzt werden wir beobachten, wie die Pflanzen mit unserem Beet zurechtkommen, das Unkraut in Schach halten und uns dann, hoffentlich, an schönen Pflanzen und umher schwirrenden Insekten erfreuen.

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Und jetzt, etwa 6 Wochen später sieht es schon etwas dichter bewachsen aus: und die gewünschten Gäste haben das Buffet auch schon angenommen.

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Sabine Büssert
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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